HEIDI in MorseCode
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Über dieses Kunstwerk
Fünf Buchstaben, zwölf Signale, fast nur Punkte — ein Name wie ein schneller Puls. Heidi, die Edle, in Blüten aus Grün und Magenta.
Wusstest du schon?
- .- HEIDI besteht aus 12 Signalen — davon sind 11 Punkte und nur ein einziger Strich. Das D trägt den einzigen langen Ton im gesamten Namen.
- .- Vier der fünf Buchstaben (H, E, I, I) bestehen ausschließlich aus Punkten. HEIDI ist damit einer der punkt-lastigsten Namen im MorseCode überhaupt.
- .- Das H mit seinen vier Punkten (····) war in der frühen Telegrafie eines der am schnellsten zu sendenden Zeichen — ein ganzer Name, der fast nur aus kurzen Impulsen besteht.
Berühmte Heidis
Heidi (Romanfigur, 1881)
Die Titelfigur aus Johanna Spyris Roman „Heidis Lehr- und Wanderjahre". Das Waisenmädchen aus den Schweizer Alpen wurde zur weltweit bekanntesten Heidi und prägte das Bild der Schweiz über Generationen.
Heidi Klum (*1973)
Deutsches Supermodel aus Bergisch Gladbach. Wurde 1998 als Victoria's-Secret-Engel international bekannt und moderiert seit 2004 die Castingshow „Germany's Next Topmodel".
Heidi Abel (1929–1986)
Schweizer Fernsehpionierin und erste prominente Moderatorin des Schweizer Fernsehens. Moderierte ab 1954 zahlreiche Unterhaltungssendungen und wurde zur beliebtesten TV-Persönlichkeit der Deutschschweiz.
Heidi Kabel (1914–2010)
Hamburger Volksschauspielerin, die über 60 Jahre lang am Ohnsorg-Theater spielte. Ihre plattdeutschen Rollen machten sie zu einer der populärsten Bühnenkünstlerinnen Norddeutschlands.
Heidi Mohr (1967–2019)
Deutsche Fußballspielerin und mit 83 Länderspieltoren langjährige Rekordtorschützin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Wurde 2014 in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen.
Der Name Heidi durch die Jahrzehnte
Mittelalter bis 18. Jahrhundert: Adelheid
Heidi existierte jahrhundertelang nur als Koseform von Adelheid — einem Adels-Namen, der auf althochdeutsch „von edlem Wesen" bedeutet. Eigenständig wurde Heidi kaum vergeben.
1881: Der Roman
Johanna Spyri veröffentlicht „Heidis Lehr- und Wanderjahre". Das Buch wird zum Welterfolg, in über 50 Sprachen übersetzt — und macht Heidi vom Kosenamen zum eigenständigen Vornamen.
1900er–1940er: Etablierung
In der Schweiz, Deutschland und Österreich wird Heidi als eigenständiger Vorname zunehmend beliebt. Der Name klingt alpin, ländlich und unkompliziert.
1937: Hollywood entdeckt Heidi
Shirley Temple spielt Heidi in der ersten großen Verfilmung des Spyri-Romans. Der Film bringt den Namen in die englischsprachige Welt.
1950er–1970er: Spitzenplätze
Heidi erreicht in Deutschland und der Schweiz seine höchste Beliebtheit. In den USA schafft es der Name in die Top-200-Listen — ungewöhnlich für einen deutschsprachigen Kurznamen.
1974: Anime-Phänomen
Die japanische Anime-Serie „Heidi, Girl of the Alps" wird zum internationalen Hit. Besonders in Japan, Spanien und Lateinamerika prägt die Serie das Bild des Namens bis heute.
Heute
In Deutschland wird Heidi selten als Erstname vergeben, gilt aber durch Heidi Klum und die Anime-Serie weltweit als bekannt. Gelegentlich taucht er auf — oft mit bewusstem Retro-Charme.
Der Name Heidi — Herkunft und Bedeutung
Die Geschichte des MorseCodes
Der MorseCode wurde 1837 von Samuel Morse und Alfred Vail entwickelt. Er revolutionierte die Kommunikation und ermöglichte es erstmals, Nachrichten über große Entfernungen in Sekundenschnelle zu übermitteln. Jeder Buchstabe wird durch eine einzigartige Kombination aus kurzen (Punkt) und langen (Strich) Signalen dargestellt.